FVL-Internetseminar Internet-Seminartyp
B
(Praxisbezogenes Diskussionsszenario)
Einführung und "Netiquette" |
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Da wir in diesem Internetseminar über 8 Wochen
Managementkonzepte auf den Prüfstand stellen und sie so
praxisnah wie möglich diskutieren wollen, möchten
wir dieses Mal vor allem: 1.) im
Internet mit Fallarbeit diskursiv umzugehen lernen; um
dann 2.) Ihre Erfahrungen in Ihren
Organisationen zum Gegenstand der Seminardiskussionen
zu machen.
Wir werden in den ersten zwei Wochen
einen Muster-Fall aus dem Bereich des Projektmanagements diskutieren.
Er zeigt eine typische Konfliktsituation zwischen Verwaltungsstrukturen
und Kompetenzstreitigkeiten, die ohne entschiedenes Vorgehen
der oberen Leitungsebene kaum zu bewältigen gewesen wäre.
An diesem Beispiel wollen wir diskutieren, wie weit ein ursprünglich
für die Wirtschaft entwickeltes Konzept für die öffentliche
Verwaltung tauglich ist, wir wollen typische Konflikte diskutieren,
sie möglichst mit Ihren Erfahrungen ins Verhältnis
setzen und Teillösungen anhand Ihrer Ideen besprechen.
In der dritten Woche sind Ihre persönlichen
Erfahrungen bei Lösungsversuchen ähnlicher Problemsituationen
in besonderer Weise gefragt. Wir werden interessante
Proto-Fall-Beispiele zusammentragen, an denen deutlich wird,
wie Managements oder Organisationsleitungen schwierige Situationen
angehen, grundsätzliche Entscheidungen vorbereiten und
durchsetzen, manchmal auch Strategien umwerfen, nicht selten
viel zu lange nur reagieren, statt vorausschauend zu agieren
oder stur sogar an Fehlentscheidungen festhalten.
Im Laufe der vierten Woche werden
wir den geeignetsten Proto-Fall auswählen. Notfalls
wird er unter Anleitung der Dozenten vervollständigt werden.
Anhand dieses Falls werden wir dann während
der fünften, sechsten und siebenten Woche in die Detailanalyse
einsteigen, d.h. Widersprüchen nachgehen und die
Entscheidungsprozesse in ihrer Entwicklung bis hin zur Ergebnisqualität
verfolgen, Alternativen und vor allem Ihre Ideen zur Optimierung
der Prozesse debattieren - kurz, wir wollen gemeinsam erkunden,
wie praxistauglich die Beispiel-Konzepte tatsächlich sind,
ob und wie weit Theorie und Realität auseinander klaffen.
Besonders interessant wird es sicher dort, wo Sie auch Ihre
persönliche Rolle, Ihren eigenen und den Erkenntnisprozess
der übrigen maßgeblich Beteiligten mit einfließen
lassen können.
In der 8. Woche folgt dann die Auswertungsrunde,
in der wir gespannt sind zu erfahren, wie Sie dieses Internetseminar
und dessen Effekte für sich persönlich sehen, und
wie Sie die Beiträge Ihrer Kommilitonen einschätzen.
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Damit wir reale Erfahrungen
analysieren und diskutieren können, lassen Sie uns vorab
auf Folgendes verständigen:
Bitte schildern Sie ab der 3. Woche nur tatsächliche
Abläufe und möglichst
Ihre eigenen Erfahrungen, zu denen Sie auch so viele Informationen
geben können, dass sich Ihre Kommilitonen gegebenenfalls
bei Ihnen den nötigen Diskussionshintergrund erfragen
können (s. Muster-Beispiele in der 1. und 3. Seminarwoche).
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Sie müssen selbst
entscheiden, wie weit Sie Ihre Schilderungen
verfremden! Abstrahieren Sie, wenn
Sie möchten, auch von Ihrer eigenen Rolle, Ihren eigenen
Einflussmöglichkeiten! Sie sollten weder die richtigen
Namen von Personen, noch die von Organisationen oder Einrichtungen
nennen! Wichtig sind nachvollziehbar beschriebene Problemsituationen,
-strukturen oder Prozesse, die mit Hilfe eines (neuen) Managementkonzepts
beeinflusst werden soll(ten) -, interessant sind die Erwägungen,
Prioritäten, die Widersprüche, die neuen Ideen,
die Schwierigkeiten, die ungeahnt auftreten.
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Bitte beschränken
Sie sich bei Ihren Seminarbeiträgen auf eine
möglichst sachliche, präzise, knappe und wiederholungsfreie
Darstellung des Wesentlichen. Vermeiden
Sie im Interesse der allgemeinen Verständlichkeit so
weit es geht feuilletonistische Ausschweifungen. Und fürs
Augenzwinkern und sonstige Stimmungsäußerungen
nehmen Sie einfach die Emoticons ;-)
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Falls Sie sich in Ihrem
Beitrag auf einen vorherigen beziehen, an den Sie nicht unmittelbar
angeschlossen haben, geben
Sie bitte immer an, wer der Autor Ihres Bezugstextes ist und
wann dessen Beitrag verfasst wurde
(z.B. ...wie Sabine (15.04.) meine ich...). So können
verzweigte Diskussionsstränge leichter nachvollzogen
werden. Und nutzen Sie
bitte unbedingt die "Betreff"-Zeilen wie Überschriften
zu Ihren Texten. Jeder Teilnehmer
sollte möglichst schon auf den ersten Blick auf den Inhalt
des Beitrages orientiert werden. Das ist nicht immer leicht,
aber als eine Art Fahrbahnmarkierung überaus hilfreich.
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Die von Ihnen zur Diskussion
angebotenen Beispiele bleiben
innerhalb des geschlossenen, passwortgeschützten Seminarraumes,
zu dem nur Sie als aktive Diskussionsteilnehmer, die Dozenten
und Evaluatoren des zuständigen FVL-Fachausschusses Zugang
haben werden. Alle Zugangsberechtigten sind angehalten, das
Ihre zu tun, damit dieser Grundsatz eingehalten wird.
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In diesem Seminar werden
Ihnen zwei Moderatoren
zur Seite stehen, die sich nicht nur mit ihren Gedanken und
eigenen Erfahrungen aus Managementpositionen in die Diskussion
einbringen, sondern auch während der Diskussion Web-Links
anbieten und Sie auf interessantes Zusatzmaterial aufmerksam
machen werden. Dieses sollten Sie lesen!
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Sie bekommen in diesem
Seminar den Teilnahmeschein dann, wenn Sie
1) sich in den beiden ersten Wochen jeweils mindestens einmal
in jeder Woche mit jeweils einem inhaltlich sinnvollen Diskussionsbeitrag
beteiligen;
2) in der dritten Woche einen eigenen Proto-Fall von ca. 20
Zeilen zur Diskussion anbieten und sich in der vierten Woche
an der Auswahl- und Fragerunde angemessen beteiligen;
3) sich bei der anschließenden dreiwöchigen Falldiskussion
mindestens dreimal (an verschiedenen Tagen in mindestens zwei
verschiedenen Wochen), möglichst aber viermal qualifiziert
beteiligen; und
4) an der Auswertungsrunde mit einem qualitativ angemessenen
Beitrag teilnehmen, (Ihre Nominierungen für Prädikate
sind darüber hinaus erwünscht, aber nicht zwingend!).
Dabei wird Ihre Leistung in diesem Seminar insgesamt weniger
nach deren quantitativer Beschaffenheit als vielmehr nach
deren Beitragsqualität festgestellt werden - damit kommen
wir auch Ihrem Anliegen entgegen, flexibel, praxisnah und
tiefgründig diskutieren zu wollen.
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Selbstverständlich
sollten Sie den mit diesem Internetseminar korrespondierenden
Studienbrief von Alexander Pfeiffer "Managementkonzepte
auf dem Prüfstand" (2-020-1003)
vor Beginn des Seminars gelesen haben.
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Wir bieten Ihnen in diesem
Internetseminar auch die Möglichkeit, die Ihrer Meinung
nach verdienstvollsten 3 Seminarteilnehmer für ein Extra-Prädikat
vorzuschlagen, das die Dozenten bei Übereinstimmung mit
Ihrer Nominierung an maximal 4 Teilnehmer
für besonders fundierte Beiträge
und herausragendes Engagement
verleihen werden. Die von den Dozenten bestätigten Seminarteilnehmer
erhalten zusätzlich zu ihrem Teilnahmeschein für
die besondere Leistung eine entsprechende Anerkennungsurkunde.
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Nutzen Sie den "Seminarraum"
bitte ausschließlich für die Seminardiskussion!
Für alle anderen Diskussionswünsche und Bekanntmachungen
steht Ihnen ein so genanntes Whiteboard zur Verfügung.
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Sollten Sie, aus welchen
Gründen auch immer, eine Woche nicht an der Diskussion
teilnehmen können, nehmen Sie bitte rechtzeitig
vorher per E-Mail - am besten über
die Teilnehmerliste - Kontakt zu Prof. Kramer auf und besprechen
mit ihm, ob und in welcher Weise eine Äquivalenzleistung
zu erbringen ist. Bitte denken Sie daran, dass der Sinn eines
solchen Seminars der Gedankenaustausch innerhalb der dafür
vorgesehenen Wochen ist - nachgeschobene Beiträge sind
in aller Regel dafür wertlos!
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Last but not least sei
an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass auch in diesem,
wie in jedem Internetseminar, neben den Regeln einer gepflegten
Kommunikation im Internet auch die allgemein üblichen
Regeln einer zivilisierten
Kommunikation gelten. (Wer bisher
von Letzterem noch wenig oder gar nichts gehört hat,
hat einen unbestreitbaren Nachholbedarf; er oder sie sollte
sich umgehend beschwerdeführend an die eigenen Eltern
bzw. Erziehungsberechtigten wenden).
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